Language • Login • Upload •
Schweizer Kardinal schimpft: „Lefebvre war dickköpfig wie eine Mauer aus Stahlbeton“
Nachrichten  12/06/2012 04:30:27
(gloria.tv/ KNA) Der Schweizer Kardinal Henri Schwery wird am Donnerstag 80 Jahre alt. In seiner Amtszeit als Bischof von Sitten (1977-1995) betraf ihn der Fall der traditionalistischen Piusbruderschaft ganz unmittelbar - denn ihr Sitz liegt in Econe im französischsprachigen Teil des Kantons Wallis, wenige Kilometer vom Bischofssitz Sitten entfernt. Von Maurice Page.

Im Interview berichtet Schwery über die Krise von 1988 - und erklärt, warum er auch heute eine mögliche Aussöhnung der Piusbrüder mit Rom skeptisch sieht:

KNA: Herr Kardinal, als sich 1988 die Krise mit Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-1991) und dessen Piusbruderschaft zuspitzte, waren Sie Bischof von Sitten.

Schwery: Ich versuchte, mich so genau wie möglich auf dem Laufenden zu halten. Ich ließ die Predigten von Erzbischof Lefebvre aufzeichnen, um sie mir anzuhören. Ich habe ihn wiederholt getroffen - sei es auf meine eigene Initiative, sei es im Auftrag Roms, um ihm verschiedene Fragen zu stellen. Ich wurde stets gut empfangen. Lefebvre war allerdings dickköpfig wie eine Mauer aus Stahlbeton, aber immer sehr höflich.

Ende 1987 geriet ich etwas in Panik, als ich erfuhr, dass Lefebvre Bischöfe weihen wollte. Ich beantragte eine Dringlichkeitssitzung mit dem Papst. Wir haben uns dann Ende Januar 1988 morgens um 9.00 Uhr in Rom getroffen: Papst Johannes Paul II., Kardinal Joseph Ratzinger, Kardinal Eduard Gagnon und ich. Der Papst wollte einen Rat hinsichtlich der Gefahr eines Schismas. Die Diskussion wurde während des Mittagessens bis in den frühen Nachmittag fortgesetzt.
Wir sind dann zum Schluss gekommen, dass eine gemischte Kommission, bestehend aus Vatikan-Vertretern und von Lefebvre bezeichneten Leuten, geschaffen werden solle, um die Probleme zu diskutieren. Der Papst stimmte zu. Die Kommission nahm ihre Arbeit unter dem Vorsitz von Kardinal Ratzinger auf und lieferte dann auch einen Bericht ab.

KNA: Es kam aber dennoch zum Bruch mit Rom.

Schwery: Anfang Mai 1988 erhielt ich einen Telefonanruf von Kardinal Ratzinger, der mich aufforderte, anderntags nach Rom zu kommen. Auf meine Rückfrage erklärte er mir, dass die Kommission dem Papst ihre Schlussfolgerungen unterbreitet und dieser zugestimmt habe. Auch habe Lefebvre ein ihm vorgelegtes Dokument unterzeichnet. Ich habe ihn dann gefragt: Aber wann hat Monsignore Lefebvre denn unterschrieben? - Am heutigen Tag, weshalb? - Wohnt Lefebvre nicht in Rom? - Nein, aber er logiert derzeit an dieser und dieser Adresse. - Dann ist die Sache im Eimer, sagte ich. - Weshalb? - Weil sein ganzer Stab ebenfalls dort ist, erläuterte ich. Jedes Mal, wenn Lefebvre mir etwas versprochen hatte, war er anderntags nicht mehr derselben Meinung, nachdem er seine engen Mitarbeiter konsultiert hatte, insbesondere Pater Franz Schmidberger.

KNA: Und was sagte Kardinal Ratzinger?

Schwery: Er hat mich fast angeschnauzt. - Sie dürfen nicht pessimistisch sein. Kommen Sie morgen. Es ist unterschrieben. Ich habe übrigens bereits die Vorsitzenden der Deutschen und der Französischen Bischofskonferenz aufgeboten. - Am nächsten Tag war ich um 10.00 Uhr in Rom. Ratzinger machte ein langes Gesicht. Er erklärte mir, dass Lefebvre abends angerufen hatte, um zu sagen, dass er seine Unterschrift zurückziehe. Leider!

KNA: 25 Jahre später hat man fast den Eindruck, dass sich die Geschichte wiederholt.

Schwery: Ich bin von einem Teil der römischen Kurie und ihrer Vorgehensweise etwas enttäuscht. In Rom gab es damals sogar einen Sekretär, der dafür sorgte, dass ich nicht im Verteiler figurierte, wenn es um Econe ging. Leider waren gewisse Mitarbeiter der Kommission, die mit den Beziehungen zu den Traditionalisten betraut war, ausgesprochen naiv. Sie schienen zu ignorieren, dass das Grundproblem nichts mit der Liturgie zu tun hatte.

Als ich eines Tages in Econe war, um Lefebvre zu treffen, sagte ich ihm, wie beklagenswert es doch sei, dass es wegen liturgischer Fragen so weit gekommen sei. Lefebvre lachte laut heraus: Das hat nichts mit der Liturgie zu tun. - Ich weiß es, sagte ich, und Sie wissen es auch. Aber alle Walliser, die ich ziemlich gut kenne, folgen Ihnen einzig deshalb, weil sie glauben, dass man mit der Liturgie auch die Religion gewechselt hat. Haben Sie deshalb nicht das Gefühl, das Vertrauen der Menschen zu missbrauchen, die zu Ihnen nach Econe kommen? - Das Gespräch habe ich natürlich auch in Rom berichtet.

KNA: Worum geht es also tatsächlich, wenn nicht um die Liturgie?

Schwery: In Rom gibt es auch heute noch Personen, die nicht verstanden haben. Es geht eigentlich um eine politische Frage. Bei der Piusbruderschaft handelt es sich um Leute, die nicht akzeptieren, dass sich die Beziehungen zwischen der Kirche und der Gesellschaft - oder der «Autonomie der zeitlichen Realitäten» wie es im Konzilsdokument «Gaudium et Spes» heißt - verändert haben. Da drückt der Schuh! Diese Leute sind so etwas wie die Schweizerische Volkspartei der Kirche. Lefebvres Buch «Ils l'ont decouronne» (Sie haben ihn entthront), 1987 erschienen, bringt dies unmissverständlich zum Ausdruck. Die Kirche muss wieder die Herrschaft in der Welt übernehmen, ihre Autorität erneut bekräftigen und die Zügel straffer anziehen: Davon sind die Lefebvristen überzeugt. Solange es bei dieser Idee bleibt, wird es keine Lösung geben.

KNA: Letztlich geht es also, sagen Sie, um die Frage der Laizität, der weltanschaulichen Neutralität des Staates?

Schwery: Ja, und es ist schwierig, diese Sicht der Dinge auch in den Vatikan-Büros durchzubringen. Denn in Italien hat die Kirche den Begriff der «Autonomie der zeitlichen Realitäten» des Konzils und den Sinn einer gut verstandenen Laizität nicht übernommen. In Frankreich sind die Trennung von Kirche und Staat und die weltanschauliche Neutralität des Staates erzwungen worden. Ich bin im Vatikan diesbezüglich regelmäßig gewissen Mitarbeitern des Papstes gegenübergetreten; vor allem Kardinal Angelo Sodano, als dieser noch Staatssekretär war. So hatte Sodano die Kandidaten für den Posten des italienischen Ministerpräsidenten in den Vatikan einbestellt, um sie über ihr Regierungsprogramm zu befragen! Ich habe ihm gesagt: Sie sind die Nummer Zwei der Kirchenhierarchie.
Können Sie sich vorstellen, auf diese Weise Minister aus Frankreich, Deutschland oder der Schweiz vorzuladen?
Please type your posting here
j3s  13/06/2012 18:04:56
Mich erschüttert vor allen Dingen das Vokabular dieses "katholischen" Kardinals! Ist die Schweizer Kirche etwa noch tiefer gesunken, als die 2 anderen deutschen Schwestern? Es scheint fast so! Hat es ein "katholischer" Kardinal denn wirklich nötig auf einen schon lange verblichenen Mitbruder (Mons. Lefebvre) in diesem Stil („Lefebvre war dickköpfig wie eine Mauer aus Stahlbeton“) einzudreschen?

Es scheint als kämpfe dieser "katholische" Kardinal um seinen Platz in den Geschichtsbüchern der … [More]
Kajo  13/06/2012 09:23:54
Wenn ich hier lese welche Einstellung der Kardinal Schwery hat, dann wundert es mich nicht wie chaotisch es in der kath. Kirche der Schweiz aussieht. Es ist doch bezeichnend das die Bischöfe die am meisten die Pius-Bruderschaft angreifen, am wenigsten mit dem Heiligen Vater verbunden sind. Bischöfe die dem Mainstream hinterher laufen haben wir schon genug und die KNA ist mir persönlich mehr als suspekt in ihrer Berichterstattung. Die haben am liebsten auch Artikel die gegen die wahre kath. … [More]
Monika Elisabeth  13/06/2012 05:53:11
Das, wofür und wogegen Erzbischof Lefebvre gekämpft hat, bewährt und bewahrheitet sich heute immer mehr:

Die Lüge von der bedingungslosen Religionsfreiheit

(...)

Dauernd wird so getan, als gebe es die unantastbare Religionsfreiheit schlechthin für jedermann. Die Salafisten sind der beste Beweis dafür, dass dies einfach eine Lüge ist.
Der christliche Staat kann und muss eine Religion tolerieren, solange sie nicht die Werte des christlichen Abendlandes angreift. Ist dies der Fall, dann gibt es … [More]
aninici  12/06/2012 16:31:48
Eigenhar , Ihre Argumente sind auch meine.
Großinquisitor  12/06/2012 16:28:28
Lefebvre hat die gottlose Behauptung in die Welt gesetzt, der Papst könne der Kirche ein schlechtes Kirchenrecht auferlegen, was lehramtlich verurteilt ist:

http://www.gloria.tv/?media=252934
eigerhar  12/06/2012 16:25:31
Msgr. Lefevbre hat sich nichts herausgepickt. Diesen Vorwurf haben ihm auch seine Gegner nicht gemacht.

"Integrismus" bedeutet gerade, dass man das gesamte bewahrt (auch das was nebensächlich ist und das man aufgeben sollte.)
Der Vorwurf des Integrismus ist ungerecht.

Der Vorwurf des Eklektizismus ist absurd.

Das Lehramt von Küng und Co ist also böse.
Dann ist es aber richtig, dass Msgr. Lefebvre diese Leute bekämpft hat. Er hat also Böses mit Gutem bekämpft.
Großinquisitor  12/06/2012 16:19:09
@eigerhar:

Nein das hat er nicht. Er hat sich nur das aus der Lehre der Kirche herausgepickt, was ihm gefiel. Das ist nicht mehr katholisch.

Was der Hinweis auf Küng & co. angeht...
Man kann das Böse nicht mit dem Bösen bekämpfen!
RellümKath  12/06/2012 16:18:26
Dem kann ich nur zustimmen!

Aber mal was anderes: es wird von so einigen hier gtv der Vorwurf gemacht, zu viel positives zur alten Messe und dem Piusleuten zu sein. Komisch, wenn man diesen Text hier so liest!!!!
aninici  12/06/2012 16:17:46
Dieser Kardinal hat wenig verstanden worum es wirklich geht. Die kath. Kirche will mit aller Macht auf den letzen Zug der Protestanten springen obwohl die Lokomotive schon im Abgrund hängt. Dies wollte der EB verhindern und nicht wie dieser Kardinal der nun Nebelkerzen wirft.
eigerhar  12/06/2012 16:08:40
Was meinst Du mit Lehramt?
Küng, Döpfner, ZDK oder "Unfolgsamskeitsinitiative"?

Das klassische Lehramt der Kirche hat nur Msgr. Lefevbre mit aller Konsequenz verteidigt.
Großinquisitor  12/06/2012 16:04:37
Lefebvre war dickköpfig. Demütige Unterwerfung unter das Lehramt der Kirche wäre wirklich bei ihm gut gewesen anstatt seine eigenen Sonderlehren in die Welt zu setzen.
Quis ut Deus  12/06/2012 15:59:58
Gott sei Dank hatte der Erzbischof diese Ausbildung genossen,hätte der Kardinal auch in Rom Studiert würde er vielleicht alles etwas anders sehen!
Christus muss über die ganze Welt herschen,den nur er ist die Wahrheit,der Weg und das Leben.
Die Unwahrheiten haben kein recht!
Beten wir für alle Bischöfe und Priester das Sie zur Wahrheit zurück finden.
Ave Maria.................
IZAAC  12/06/2012 15:32:45
Bei der Piusbruderschaft handelt es sich um Leute, die nicht akzeptieren, dass sich die Beziehungen zwischen der Kirche und der Gesellschaft - oder der «Autonomie der zeitlichen Realitäten» wie es im Konzilsdokument «Gaudium et Spes» heißt - verändert haben.

Die Beziehungen zwischen der Kirche und der Welt haben sich nicht geändert und werden sich bis zur Wiederkunft des HERRN nicht ändern!

Wenn der Kardinal so etwas denkt, dann kann es nur daran liegen, dass er die Welt liebt und deshalb … [More]
Gregorius  12/06/2012 13:50:50
Dieser Kardinal scheint etwas "verwirrt" zu sein. Das der Erzbischof mit Rom verhandelte und das Abkommen widerrufen hat, ist eine Seite. Er hat jedoch für den April 1988 eine Regelung versucht. Als man ihm keinen Bischof zugestand, blieb ihm nichts anderes übrig, als selbst die Bischofsweihen zu vollziehen. Nur so konnte er das Priestertum und die Weihen im "vorkonzilliaren" Ritus erhalten. Warum hat eigentlich bis heute noch keine der Ecclesia-Dei Gemeinschaften einen eigenen Bischof???
Das … [More]
Shuca  12/06/2012 11:01:40
Wenn ein katholischer Kardinal schwadroniert das Luther unser Lehrer sein soll dann war es vielleicht gar nicht so verkehrt das Lefebvre dickköpfig war. Wer weiß für was es gut ist. Oder sehe ich das falsch Herr Kardinal Schwery!
Auge um Auge ......
Per Mariam ad Christum.
Monika Elisabeth  12/06/2012 10:46:48
Oh ja
DJP  12/06/2012 10:41:15
Gott sei Dank für diese "Dickköpfigkeit"!
Wolfgang e.  12/06/2012 08:15:57
"Dickköpfigkeit" ist ja nicht unbedingt nur eine negative Eigenschaft, oder? Jeder, der eine ehrliche Überzeugung hat, wird mit einer gewissen "Dickköpfigkeit" in seiner Überzeugung verharren, und sich nicht so leicht umwerfen lassen, sonst wäre die Überzeugung wohl ziemlich wurzellos.
Umso mehr gilt das für den Glauben.
Monika Elisabeth  12/06/2012 07:02:26
Sascha2801  12/06/2012 06:57:12
Für diesen Kardinal sind warscheinlich auch Christus und die Päpste dickköpfig.
Dickköpfig sind in Wahrheit die Modernisten, die ihren bodenlosen und quellenlosen Blödsinn als Wahrheit verbreiten.
Monika Elisabeth  12/06/2012 06:49:41
Wer war es denn, der sich partout nicht auf das 'Experiment der Tradition', dafür aber auf alle anderen möglichen Experimente in der Kirche einlassen wollte? Wer also war dickköpfig, mehr noch hartherzig?

Diese Frage sollte Kardinale Schwery einmal beantworten.

Warum hatte Rom vor dem 'Experiment der Tradition' so eine große Angst? So große Vorbehalte? Wo es doch nur darum ging, das in der Kirche weiter zu führen, was bisher immer Usus und Lehre war?

Stattdessen ließ man sich lieber von … [More]
POS  12/06/2012 06:45:59
Und ich wiederhole:

Einigung JA, aber nur, wenn der FSSPX keine Bedingungen gestellt werden, die ihr Wirken negativ beeinflussen, hemmen und einschränken.
Galahad  12/06/2012 06:38:43
Und ich sage erneut noch einmal wieder:

Ich halte die Einigung für segensbringend für die ganze Kirche und wünsche sie ebenso wie der Heilige Vater.

Oremus:

eigerhar  12/06/2012 06:28:39
Die Darstellung des Kardinals entspricht nicht meinen Erinnerungen.

Damals war Pater Schmidberger sehr stark zu einer Einigung hingezogen und er wurde schon des Verrats beschimpft, während Msgr. Lefevbre viel zögerlicher und misstrauischer war. Nachdem das enge Korsett der kanonischen Strukturen von Rom bekannt gegeben wurde erkannte Msgr. Lefevbre klar, dass es nicht darum ging die Tradition zu fördern, sondern sie absterben zu lassen.

Dickköpfig waren nur die Modernisten, die noch bis … [More]
Monika Elisabeth  12/06/2012 06:21:31
So ist es, lieber POS...

bezeichnend, wer jetzt so alles nacheinander auf den Plan treten muss, um uns aufzuklären. Die ganze Zeit hört man nichts von diesen Bischöfen, die immer nur laut schweigen wenn es um Liturgiemissbräuche und kirchliche Skandale geht.

„Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat“ dieser Hymnus wird auch heute noch in Rom gesungen.
POS  12/06/2012 06:06:39
Ziemlich albern, ja schwachsinnig, was Kardinal Schwery hier von sich gibt: "Erzbischof Lefebvre = dickköpfig wie eine Mauer aus Stahlbeton".

Bei der Piusbruderschaft handelt es sich um Leute, die nicht akzeptieren, dass sich die Beziehungen zwischen der Kirche und der Gesellschaft - oder der «Autonomie der zeitlichen Realitäten» wie es im Konzilsdokument «Gaudium et Spes» heißt - verändert haben. Da drückt der Schuh! Diese Leute sind so etwas wie die Schweizerische Volkspartei der … [More]
Similar media
04:12 What Makes The Soul Lovable Father Reto Preaches
72,420 clicks • 1 Postings
03:22
OFRENDA GUADALUPANA Elisha9821
3,780 clicks • 0 Postings
01:21
In Festo D.N.Jesu Christi Regis - Offertorium Lisi Sterndorfer
2,908 clicks • 0 Postings
07:06
Islam Prophesied in The Bible Part 5/10 Catholic Apologist
2,059 clicks • 0 Postings
03:58 Homosexual Infiltration Of The Catholic Church Irapuato
5,080 clicks • 36 Postings
12:53
2 BBC documentary on Medjugorje - Part 2 Irapuato
9,387 clicks • 1 Postings
05:29
Mariachi to the Virgin of Guadalupe, Mexico Marcelino Champagnat
11,372 clicks • 19 Postings
09:59
The mission Christophe
7,808 clicks • 1 Postings
02:42 Gloria TV News on the 23rd of November Gloria.TV News
6,919 clicks • 2 Postings
06:41
Homosexuals and the Conclave holyrope 3
2,726 clicks • 3 Postings
02:16
1979: Papa Giovanni Paolo II Irapuato
7,308 clicks • 9 Postings
01:23
Tantum ergo Sacramentum hymn Santiago Fernández
6,849 clicks • 1 Postings
10:23 Prayer for the victims of 9/11 cometaboy5
3,185 clicks • 1 Postings
04:35
St. Nicholas--in France Irapuato
4,006 clicks • 2 Postings
12:50
I have a Dream Dr Martin Luther King Jr - Dr. Alveda King bluesofia
4,877 clicks • 11 Postings
20:53
Vicka in Ireland on RTE One temponuovo.net
35,431 clicks • 0 Postings
01:01 Pope prays for Haiti, Cuba, the Dominican Republic and the United States h2onews.org
4,499 clicks • 0 Postings
Contact • Imprint • TOS
Advertisement