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Gerald Gruber: Die Piusbrüder als Verteidiger der katholischen Tradition?
Quelle
youtube.com/watch?v=BMDFGwKwqrc

Bethlehem 2014

@Marquard von Gleichenstein
nur kurz zu Ihrer Info: das letzte Konzil hat keine einzige Lehre verkündet, worauf ein Katholik verpflichtet werden könnte: kein einziges neues Dogma!
und: nicht Lefebvre hat ein neues Missale geschaffen. Das war schon Paul VI.
Wenigstens soviel Wissen sollte man mitbringen.
Ist Ihrer Meinung nach Papst Benedikt XVI. also ein "Zerstörer der kath. Kirche", weil er das alte Missale Romanum wieder zugelassen hat? 🤡

Bethlehem 2014

Ich möchte hier nicht bestreiten, daß das II. Vaticanum ein ökumenisches Konzil war. Dessen Verbindlichkeit jedoch darf nicht überbewertet werden; schließlich wurden keine Dogmen verkündet, sondern es sollte nur in pastoraler Sprache wiederholt werden, was zuvor schon katholische Lehre war. So zumindest die Konzilspäpste Johannes XXIII. und Paul VI.
Wer etwas anderes verkündet, verkündet etwas anderes, als diese beiden Päpste (immerhin offiziell heiliggesprochen!) und etwas anderes, als das Konzil selbst.
Was daraufhin in welchen Katechismus übernommen wurde, ist diesbezüglich vollkommen irrelevant.
Unter allen Konzilien der Kirche ist das letzte mit großem Abstand das bedeutungsloseste. Dies allerdings ist nicht gerade das, was im Bewußtsein der heutigen Bischöfe und der letzten Päpste ist.
Allein die Tatsache, daß seit Johannes Paul I. jeder neugewählte Papst sich "zur Lehre des II. Vaticanums" bekannt hat, macht die Sache mehr als verdächtig.
Ähnliche Äußerungen gab es nach den Wahlen Leos XIII, Pius X, Benedikt XV, Pius XI, Pius XII, Johannes XXIII. und Pauls VI. bezüglich des I. Vaticanums nicht.

Es geht bei dem Konzil nicht um "dogmatische" oder "pastoral". Es geht um die Tatsache, dass 2.400, vom Glauben abgefallene Bischöfe, die hl. Lehre der Kirche verdammten und dass diese Straftat einfach nicht beachtet wird. Alle die so handeln, sind Teil des Aufruhrs gegen Gott und Mittäter.
Darüber sollte man schreiben. Der Diskussion fehlt der notwendige Tiefgang.
Das gleiche gilt für die unfruchtbaren Diskussionen über die Piusbrüder.
Die Piusbrüder sind das Produkt eines Straftäters und stehen nach dem Kirchenrecht ausserhalb der Kirche. Sie stehen voll hinter Johannes XXIII. der den Krönungseid gebrochen hat und das vom HERRN eingesetzte Missale Romanum verworfen hat. Das ist doch die unverfälschte Wahrheit. "Wir feiern das Messbuch 1962". Die Katholische Kirche kennt kein Messbuch 1962. Die Vatikan Sekte feiert das Messbuch 1962.
Nur, wenn man bereit ist, die heissen Eisen sachlich zu besprechen, darf man auf den Segen und die Führung Gottes hoffen. Wer Straftaten vertuscht, ist ein Mittäter. Der Volksmund weiss das auch und er sagt: Der Hehler ist wie der Stehler.

Guntherus de Thuringia

@Marquard von Gleichenstein , die weitaus meisten der "2.400 vom Glauben abgefallenen Bischöfe", Väter des 2. Vatikanischen Konzils, waren von Papst Pius XII. ernannt, den die meisten in diesem Forum hier für rechtgläubig halten. Wie reimen Sie das?

Die Saat des Aufstandes gegen Gott war schon gelegt. Pius XII. kann man für die Taten sein Bischöfe nicht verantwortlich machen. Wenn Sie unter Ihrem richtigen Namen schreiben würden, würden Sie auch besser sehen. Die Wahrheit kann man mur ohne Maske verbreiten.