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Kardinal Parolin hat angeblich versucht, Maduro einen Ausstieg auf dem Verhandlungswege zu ermöglichen

An Heiligabend rief Kardinal Pietro Parolin dringend Brian Burch, den US-Botschafter beim Heiligen Stuhl, zu sich. Er wollte Einzelheiten über Washingtons Pläne für Venezuela erfahren, berichtete WashingtonPost.com am 9. Januar unter Berufung auf Dokumente der US-Regierung.

Kardinal Parolin diente von 2009 bis 2013 als apostolischer Nuntius in Venezuela.

Er wollte sich für eine diplomatische Lösung einsetzen, die es dem venezolanischen Staatschef ermöglichen würde, ohne Blutvergießen abzutreten.

Unklarheit über US-Endspiel in Venezuela

Kardinal Parolin räumte ein, dass Nicolás Maduro gehen müsse, forderte aber die Vereinigten Staaten auf, ihm einen sicheren Abgang zu ermöglichen. Er warnte davor, dass eine gewaltsame Eskalation zu einer schwerwiegenden Destabilisierung der Region führen könnte.

Berichten zufolge fragte er, ob die Vereinigten Staaten "Drogenhändler" ins Visier nehmen oder einen Regimewechsel anstreben.

Laut "anonymen Quellen" schlug Kardinal Parolin vor, dass die Vereinigten Staaten eine klare Frist für Maduros Abreise setzen und seiner Familie Sicherheiten geben sollten.

Er drückte auch aus, dass er "sehr, sehr, sehr verwundert über die mangelnde Klarheit des Endspiels der USA in Venezuela" sei.

Asyl in Moskau

In den Tagen vor der US-Operation suchte Kardinal Parolin Berichten zufolge direkten Kontakt zu US-Außenminister Marco Rubio, um Zeit für Verhandlungen zu gewinnen.

Dabei informierte er die US-Beamten darüber, dass Russland bereit sei, Maduro Asyl zu gewähren, mit persönlichen Sicherheitsgarantien, die Berichten zufolge von Präsident Wladimir Putin selbst angeboten wurden.

Angebot abgelehnt

Parolin glaubte, dass Maduro nach den umstrittenen Wahlen im Juli 2024 bereit war, die Macht abzugeben, wurde aber von seinem inneren Kreis davon überzeugt, dass dies sowohl ihn als auch seine engsten Verbündeten gefährden würde.

Er wurde gefangen genommen, und etwa 100 Menschen wurden getötet.

Vatikan bestreitet durchgesickerten Bericht

Der Heilige Stuhl erklärte gegenüber WashingtonPost.com, dass die durchgesickerten Auszüge aus einem vertraulichen Gespräch weder den Inhalt noch den Geist der Gespräche in der Weihnachtszeit korrekt wiedergeben.

Bild: Maduro, Parolin © wikipedia CC BY-SA, AI-Übersetzung
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Boni

Maduro war allerdings ein konservativer Kommunist. Er hat beispielsweise der Pornographie den Kampf angesagt. Also war er besser als ein woker Antikommunist.

Josefa Menendez

Parolin ist so ein großer Heuchler! Er verrät die Jesus-treuen Katholiken der Untergrundkirche in China und jetzt nimmt er einen Marxisten wie Maduro in Schutz. So geht der Verrat an der chinesischen Untergrundkirche durch Prevost weiter. Aber er legt den roten Teppich für den nicht rechtmäßig gewählten Kommunisten Maduro. China-Abkommen ist Komplizenschaft - … Kardinal Zen: Das vatikanische Abkommen mit …