Prevost hat mit Leo XIII überhaupt nichts zu tun. Warum Leo? Bruder Leo war der engste Gefährte des heiligen Franz von Assisi. "Vermutlich" hat das bei der Namenswahl von Prevost "keine Rolle gespielt". Aber es liegt doch eine sprechende Parallele vor: Bruder Leo stand Franziskus sehr nahe, war bei dessen Sterben anwesend und sorgte danach dafür, dass das Werk des hl. Franz von Assisi in dessen ureigensten Sinn bestehen bleibt. Bergoglio hat Prevost gezielt befördert und erst eigentlich als "Papstkandidat" in Position gebracht: 2014 Ernen- nung zum Bischof von Chiclayo; 2023 Präfekt des Dikasteriums für die Bischöfe; im selben Jahr Kardinal. Dieser Aufstieg war nur dank Bergoglio möglich. Nahtlose Kontinuität mit Bergoglios Zerstörungswerk: Anhand der zahlreichen Äußerungen, Handlungen und Personalentscheidungen Prevosts, nicht zuletzt an seinen befremdlichen Aussagen zur Einheit im Glauben mit den Häretikern (unlängst wieder beim pompösen Empfang der „Erzbischöfin“ von Canterbury).