Gerald Gruber: Die Piusbrüder als Verteidiger der katholischen Tradition?
Quelle
youtube.com/watch?v=BMDFGwKwqrc
Einig sind sich die Traditionalisten nur darin, dass sie gegen das Konzil, die Liturgiereform, die Hierarchie und die Lehrschreiben und Dekrete des Papstes und der Kurie sind. 1,4 Milliarden Katholiken finden keine Gnade vor ihren Augen - sie suchen keine Gemeinschaft mit ihnen und meiden sie. Ansonsten sind sie zerstritten, weshalb sie in verschiedene Gruppen zerspalten sind. Und sie sollen die wahre katholische Kirche sein? Welcher von diesen Gruppe hat Jesus Christus verheißen, dass die Pforten der Hölle sie nicht überwinden werden? Wem hat er die Schlüsselgewalt verliehen?
Matt 5,10-12 Selig sind, die Verfolgung leiden (FSSPX) um der Gerechtigkeit willen; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen schmähen und verfolgen und alles Böse fälschlich wider euch aussagen um meinetwillen. Freuet euch und frohlocket, denn euer Lohn ist groß im Himmel. Denn so haben sie auch die Propheten vor euch verfolgt.
@Heribert Nuhn , der Mann ist Magister und Doktor in Kirchenrecht, aber klar, er hat keine Ahnung, genau wie der Papst und der Glaubenspräfekt usw. - alle haben keine Ahnung. Nur die sich selbst Ermächtigenden kennen Recht und Lehre.
Unsinn. das Kirchenrecht vom 1917 ist klar und verständlich. Auch die verschiedene päpstlichen Bullen sind klar. Das Problem beginnt da, wo der Kirchenrechtler sich die Frage stellt, ob der Papst einen Ritus für alle Zeiten festlegen kann. Er findet unzählige Dummköpfe, die diese Frage diskutieren.
@Guntherus de Thuringia: Die Titel seien ihm gegönnt. Er hat nur wenig draus gemacht, denn es gilt die alte Indianerweisheit: Einer allein kann nicht streiten. Das gilt auch für Päpste und vor allem die Kurie. Unter diesem Aspekt konnte er nicht einen Punkt nennen. Ich habe mich nicht ermächtigt, aber ich bin ein guter Zuhörer. Vieles habe ich vermißt.
Beim Vortrag trägt Gerald Gruber blaues Hemd mit offenem Kragen und graue Jacke (eine Sekunde zu sehen). Der Wiener Domkapitular posiert nur für seine Website in Priesterkleidung.
Es geht um die falsche Attitüde von Traditionstreue. In Wahrheit bläst er auf langweilige Art ins Horn der FSSPX-Kritiker.
Die historischen Daten werden wohl stimmen. Ansonsten hört der Vortrag immer dort auf, wo es spannend werden könnte. Fazit: FSSPX ist 100% schuldig, hat weder Recht noch Lehre auf seiner Seite. Was hervorzuheben wäre: einen Fan hat er wahrscheinlich: Leo.
Lukas 12, 37 Selig jene Knechte (FSSPX), die der Herr bei seiner Ankunft wachend findet.
@Marquard von Gleichenstein
nur kurz zu Ihrer Info: das letzte Konzil hat keine einzige Lehre verkündet, worauf ein Katholik verpflichtet werden könnte: kein einziges neues Dogma!
und: nicht Lefebvre hat ein neues Missale geschaffen. Das war schon Paul VI.
Wenigstens soviel Wissen sollte man mitbringen.
Ist Ihrer Meinung nach Papst Benedikt XVI. also ein "Zerstörer der kath. Kirche", weil er das alte Missale Romanum wieder zugelassen hat?
Das Konzil hat die Lehre, von 5 Päpsten, über die Religionsfreiheit verdammt, d.h. 2.400 abgefallene Bischöfe, haben die unfehlbare Lehre der Päpste verdammt. Das ist nun nicht zu leugnen. Ja, Lefebvre hat die Affenmesse nicht geschaffen, das war nicht Paul VI., das war Johannes XXIII.,
Das Konzil hat kein Dogma verkündet, konnte es auch als "pastorales Konzil" nicht. Die Söhne des Verderbens konnten aber die Lehre der Kirche verdammen und das haben sie gemacht. Damit entstand die Vatikan Sekte. Die Dinge sind ganz klar, so lange man sie nicht "von unten" durcheinander bringen lässt. Der Häretiker exkommuniziert sich selbst durch die Tatstrafe!!! Bitte nachlesen!!!
@Bethlehem 2014 , das 2. Vatikanum war ein Ökumenisches Konzil, also außerordentliches Lehramt, dessen Akzeptanz nicht dem Belieben des Katholiken überlassen ist. Viele seiner zentralen Aussagen wurden wörtlich in den Katholischen Katechismus übernommen.
Diesen Unsinn habe ich auch vor Jahren nachgeplappert. Wer die Lehre der hl. Kirche in Konzil verdammt, (Lefebvre) wer das Missale Romanum austauscht, (Lefebvre) ist ein Zerstörer der kath. Kirche.
Hw. Mag. theol. Dr. iur. Gerald Gruber, Ordinariatskanzler und Vizeoffizial in der Erzdiözese Wien, ist Kirchenrechtler und sagt: nein.
... und das "beweist" jetzt bitteschön was???
Ich erinnere mich, daß auf diesem Forum schon lange vor dem 1. Juli ganz andere Theologen zu ganz anderen Ergebnissen gekommen sind.
Sollte Papst Leo es nicht schaffen, die "jetzige" Kirche mit ihrer 2000jährigen Vergangenheit zu versöhnen, wird er kläglich scheitern: vor sich, vor der Kirche, vor der Kirchengeschichte und - ich fürchte! - auch vor Gott.