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Kardinal Koch: Die Sichtweise der FSSPX auf das Papstamt ist widersprüchlich
Kardinal Kurt Koch, Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der christlichen Einheit, erklärt, dass die unrechtmäßigen Bischofsweihen durch die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) nicht als Ende des Dialogs mit Rom betrachtet werden sollten. Wichtige Zitate aus dem „Communio“-Podcast, der am 2. Juli bei Herder veröffentlicht wurde.
Zur Exkommunikation und zum künftigen Dialog
- Eine Exkommunikation ist eine heilende Strafe. Sie ist nicht als endgültige Maßnahme gedacht, sondern soll zur Umkehr einladen, damit man den Weg zurück finden kann.
- Ich hoffe, dass es in Zukunft möglich sein wird, neue Gespräche aufzunehmen, damit sie ihren Weg zurück in die katholische Kirche finden können.
- Derzeit sehe ich dafür keine Anzeichen, aber es wäre auch noch viel zu früh.
Keine Anerkennung der Päpste seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil
- Dies läuft auf eine Form der Selbstermächtigung zur Durchführung von Bischofsweihen …More

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Bethlehem 2014

Das ist S. Em. leider schlecht informiert! Don Davide wollte immer Gespräche und war auch prinzipiell immer dazu bereit. Daß er "fünf vor Zwölf" vor den Weihen anderes zu tun hat, müßte gerade in Rom auf Verständnis stoßen.
Auch seine Predigt bei den Weihen impliziert Gespräche und erst recht der Brief nach den Weihen an den Papst.
Also: vielleicht sollte S. Em. eher den Hl. Vater dazu bewegen, im Gespräch mit den Piussen zu bleiben.
Der aber war leider nur bereit, mit Journalisten zu sprechen: über die Bruderschaft, hat sich hingegen faktisch geweigert, mit dem Generaloberen der Bruderschaft zu sprechen.
Für Heino fand er dann doch noch Zeit...
Ich hab übrigens in den letzten 60 Jahren noch nie davon gehört, daß der Papst keine Zeit fand, mit Protestanten, Orthodoxen, Juden, Moslems oder dem Dalai Lama zu sprechen.

S. Christianus

Der Papst hat die Pflicht durch die unversehrte Bewahrung der Doktrin, Liturgie und Disziplin das katholische Leben zum Heil der Seelen aufrechtzuerhalten. Kommt er dieser Pflicht nicht nach, hat er nicht das Recht, einem Bischof zu verbieten, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um das katholische Leben unversehrt fortzusetzen. Ein solches Verbot seitens des Papstes, welches zur Auslöschung des katholischen Lebens führen würde, wäre unrechtmäßig und daher nicht rechtskräftig.

Christine Juhre

Josefele Das Wüten in unserer Heiligen Katholischen Kirche durch euch ist Hausfriedensbruch und Vandalismus. Im weltlichen Bereich würde man euch mit der Polizei hinausbefördern lassen. Über den Verweis unseres Hausvaters setzt ihr euch mit Gewalt hinweg - wie die Hausbesetzer.

Josefa Menendez

Noch ein Mittäter Prevosts, der sich gegen Christus und Seine katholische traditionelle Kirche stellt. Das ist NICHT EINMAL ein schismatischer Akt. Korrektur: Die Scheinexkommunikation ist objektiv ungerecht und ungültig.

Heribert Nuhn

Sehr jeehrter Herr Koch!
Die Haltung der Piusbruderschaft war u. U. widersprüchlich, aber in der Hoffnung, daß Rom still und heimlich erkennt, daß Rom selbst den wahren Weg verlassen hat und wieder zurückfindet. Ich kann nur hoffen, daß die FSSPX weiterhin Christi Beispiel folgt: Ego sum via, veritas vita!

Klaus Elmar Müller

Kardinal Koch: wohl KEIN Schisma. Die Kirche müsse ihre Defizite in Liturgie und Glaubenslehre erkennen.

Lutrina

Er hat gar nicht mal so unrecht...
Gespräche wurden aber schon genug geführt die letzten 50 Jahre. Das wird nicht weiterführen.
Die FSSPX wird sich dem Petrusprimat faktisch erst wieder unterwerfen wenn es irgendwann einmal einen Papst geben sollte nach ihrem Geschmack. Ob das auf absehbare Zeit oder je passieren wird ist zweifelhaft.
In der Praxis wird die FSSPX eine Parallelkirche aufbauen.
Wort und Tat driften auseinander.

Carlus

...... wenn es wieder einen Papst gibt, der
1. der Katholischen Lehre und Tradition,
2. der katholischen Dogmatik und
3. der göttlichen Offenbarung treu ist und
4. den päpstlichen Treueeid für sich verbindlich ablegt.
5. der das angebliche 2. vatikanische Konzil nicht mehr zum Hauptkonzil der Heiligen Mutter Kirche erklärt, sondern allen vorausgegangenen Konzilien den ihnen zustehend Platz schenkt.

Ad Orientem

Pkt 1 - 3 absolut ja
Pkt 4. wo steht diese Verbindlichkeit geschrieben?

Rückkehr-Ökumene

Herr Kardinal Koch, Sie meinen, die Priesterbruderschaft St. Pius X. würde den Papst nur in abstrakterweise, nicht aber konkret anerkennen. Jeden Tag beten die Priester dieser Priesterbruderschaft in der Messe für den Papst und das sind an jedem Tag hunderte Gebete für den Papst. Geht es noch konkreter?

Guntherus de Thuringia

Selbstverständlich geht es konkreter, und zwar indem die FSSPX ihren Gehorsam nicht nach Gutdünken leistet oder verweigert.

Christine Juhre

Rückkehr-Ökumene Diese Heuchelei erübrigt sich wohl nach dem Rausschmiss.

Alfredus .

@Rückkehr-Ökumene @Carlus Weitere Gespräche mit der FSSPX ... ? Seit Johannes Paul II. hatten die Päpste Zeit genug für gemeinsame Gespräche mit der Piusbruderschaft, aber Rom hat gedacht, dass sich das von selber erledigen würde ! Man kann davon ausgehen, dass die Päpste keine echte Einigung wollten, selbst Benedikt XVI. wollte das nicht . Für die Päpste ist das Konzil eine heilige Kuh und als entgültig anzusehen und deshalb wird diese Ungerechtigkeit weiter gehen, bis ein Wunder geschieht ... und Gott wird es wirken ... !

Eine Bruderschaft kann ihre Auffassungen vorbringen und vertreten, aber nicht der Kirche aufzwingen.

Ad Orientem

Alfredus . das ist so nicht korrekt, Papst Benedikt XVI war sehr bemüht eine Einigung zu erreichen. Er selber wollte das Ruder rumdrehen, denn er erkannte die schwerwiegende Tragweite in Rom. Es war also nicht Benedikt sondern die Bischöfe und Kardinäle welche den falschen Weg weiter gehen wollten, bis heute....

Rückkehr-Ökumene

Die Bischofsweihen sind keine Form der Selbstermächtigung, wie Kardinal Koch irrigerweise meint. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hat ein Mandat durch die Tradition der Kirche. Alle guten Päpste vor dem II. Vatikanum riefen ihr zu: Weihet Bischöfe, damit die Tradition der Kirche, zur Ehre Gottes und zum Heil der Seelen, fortgesetzt werden kann. Den Pluralismus in der Kirche hat das Konzil doch auf dem Gewissen, indem es den katholischen Absolutheitsanspruch mit der fatalen subsistit-in Lehre der Kirchenkonstitution aufgegeben hat, und diesen Pluralismus dann durch das Ökumenismusdekret und Nostra aetae auf den Weg gebracht hat.
Und wie es um Ihren Glauben steht, Herr Kardinal Koch, das habe ich selbst erfahren. Im Jahre 2000 wurde einer Kirche in Lindau am Bodensee ein höherer Status zuerkannt, den sie, wenn ich mich recht erinnere, früher schon einmal hatte. Sie hielten, als damaliger Bischof, die Festpredigt und in dieser deuteten sie auf den Altar, stellten die Frage: "Wohnt hier Christus", und Sie antworteten: "Nein, hier wohnt der Name Christi." Ich war so entsetzt und hatte wohl auch nicht den Mut, laut das Kirchenlied zu singen: "Du Gottmensch bist mit Fleisch und Blut wahrhaftig hier zugegen." Ihr Glaubensabfall in Bezug auf die Anwesenheit von Christus im Tabernakel, den Sie mit diesem "Nein" zum Ausdruck brachten, zeigt erneut die Notwendigkeit der Bischofsweihen.

Carlus shares this

Kardinal Koch ist ein Witzbold. Wo das Fachwissen fehlt, hier das theologische und kirchliche, da geht die Argumentation in das Lächerliche um die Gläubigen von der Wahrheit, die Christus selbst ist zu entfernen.
Die religiöse Witzbühne ist die Nachäfferkirche Besetzter Raum!.

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Ad Orientem

Koch ist definitiv ein Witzbold und nicht ernst zu nehmen

Josefa Menendez

Versöhnung der FSSPX mit dem schismatischen linken Synkretisten Prevost, der die Seelen ins Verderben führt? Koch verrät Christus durch seine Mittäterschaft. Die objektiv ungerechte, ungültige Exkommunikation gegen die gottgesegnete FSSPX ist eben ungültig. Das ist FAKT. Die FSSPX erfüllt ihre Pflicht zur Ehre Gottes und zum Heil der Seelen. Punkt.