Anrufungen an die göttliche Barmherzigkeit
Gottes Barmherzigkeit, du höchste Eigenschaft des Schöpfers,
Wir vertrauen auf Dich !
Gottes Barmherzigkeit, du größte Vollkommenheit des Erlösers,
Gottes Barmherzigkeit, du unendliche Liebe des heiligmachenden Geistes,
Gottes Barmherzigkeit, du unbegreifliches Geschenk der Heiligsten Dreifaltigkeit,
Gottes Barmherzigkeit, du Ausdruck Seiner größten Macht,
Gottes Barmherzigkeit, die du dich in der Erschaffung der himmlischen Geister offenbarst,
Gottes Barmherzigkeit, die du die ganze Welt umfassest,
Gottes Barmherzigkeit, die du uns das unsterbliche Leben spendest,
Gottes Barmherzigkeit, die du uns vor verdienten Strafen beschützest,
Gottes Barmherzigkeit, die du uns vom Elend der Sünde befreist,
Gottes Barmherzigkeit, die du uns im fleischgewordenen Worte die Rechtfertigung schenkst,
Gottes Barmherzigkeit, die du uns aus den Wunden Christi herabfließest,
Gottes Barmherzigkeit, die du uns aus dem Heiligsten Herzen Jesu quillst,
Gottes Barmherzigkeit, die du uns die Heilige Jungfrau zur Mutter der Barmherzigkeit gegeben hast,
Gottes Barmherzigkeit, in göttlichen Geheimnissen geoffenbart,
Gottes Barmherzigkeit, die du uns mit Gnaden erfüllst,
Gottes Barmherzigkeit, du Friede der Sterbenden,
Gottes Barmherzigkeit, du himmlische Freude der Erlösten,
Gottes Barmherzigkeit, du Abkühlung und Erleichterung der Seelen im Fegefeuer,
Gottes Barmherzigkeit, du Krone aller Heiligen,
Gottes Barmherzigkeit, du unerschöpfliche Quelle der Wunder,
O Du Lamm Gottes, das Du hinwegnimmst die Sünden der Welt, verschone uns, o Herr.
O Du Lamm Gottes, das Du hinwegnimmst die Sünden der Welt, erhöre uns, o Herr.
O Du Lamm Gottes, das Du hinwegnimmst die Sünden der Welt, erbarme Dich unser, o Herr.
V.: Die göttliche Barmherzigkeit steht über allen Seinen Werken.
R.: Darum will ich die Barmherzigkeit in Ewigkeit lobpreisen.
Lasset uns beten:
O Gott, dessen Barmherzigkeit ohne Grenzen,
dessen Mitleid unerschöpflich ist, schaue gnädig
herab auf uns, und vermehre in uns Deine Barm-
herzigkeit, auf dass wir auch in größten Schick-
salsschlägen und Nöten nicht in Verzweiflung
fallen, sondern uns immer hoffnungsvoll Deinem
Willen ergeben, der voller Barmherzigkeit ist.
Durch unseren Herrn Jesus Christus, den König
der Barmherzigkeit, der uns mit Dir und dem
Heiligen Geiste Barmherzigkeit erweist von
Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Quelle: Die Barmherzigkeit Gottes. Einzige Hoffnung des Menschen-geschlechtes; Gr0ßdruckausgabe mit 5fachem kirchlichen IMPRIMATUR: Vilna 1940, Detroit 1944, Springfield 1945, Bari 1953, Feldkirch 1958.
Segen zum Sonntag – 11. Oktober 2026
Ein ewiges Vergelt’s Gott!
Von Herzen danke ich allen, die meinen Beiträgen hier unter dem Namen zweihundert mit Wohlwollen folgen, mitbeten, mitdenken und das Gesagte gewissenhaft prüfen.
In meinen Dank und mein Gebet schließe ich ebenso alle ein, die mir kritisch oder ablehnend begegnen oder sich eher als meine Gegner oder Feinde bezeichnen würden. Auch im Widerspruch wollen wir einander die Menschenwürde nicht absprechen und vor allem in der Liebe bleiben.
Heute ist im überlieferten römischen Kalender der 20. Sonntag nach Pfingsten, mit dem Gedächtnis der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria. Im erneuerten Kalender feiern wir den 28. Sonntag im Jahreskreis. Die liturgische Farbe ist Grün; der Oktober ist in besonderer Weise dem Rosenkranzgebet gewidmet.
Papst Pius XI. erinnerte 1931 in seiner Enzyklika Lux veritatis an das Konzil von Ephesus und die dort feierlich bekannte Wahrheit: Maria ist wahrhaft Mutter Gottes. Zugleich ist …More
Himmelwärts – Gebete aus Dachau neu hören: Gewissen, Vertrauen und Musik
In diesem Livestream beginne ich einen persönlichen Weg mit dem Gebetbuch Himmelwärts von Pater Josef Kentenich. Ich befinde mich selbst in einer schwierigen Zeit und möchte die Texte deshalb nicht nur lesen oder erklären, sondern mich ihnen langsam annähern – im Hören, Fragen und im Austausch mit euch.
Himmelwärts ist eine Sammlung von 25 Gebeten aus der Gefangenschaft Pater Kentenichs. Sie wurde am 20. September 1945 veröffentlicht. Bis auf das bereits im Koblenzer Gestapo-Gefängnis entstandene „Dankeslied“ wurden die Gebete im Konzentrationslager Dachau verfasst. Das Buch ist der Dreimal Wunderbaren Mutter und Königin von Schönstatt und allen Schönstattkindern in Dankbarkeit gewidmet.
Da mir keine ausdrückliche Erlaubnis für eine vollständige öffentliche Lesung vorliegt, verstehe ich diesen Beitrag als persönliche Buchvorstellung und geistlichen Werkstattbericht. Wer die Gebete vollständig kennenlernen möchte,…More
Forschungsprojekt ‚Warum sagt die KI das?‘ – Tag 2: Name versus Rechtmäßigkeit
Wenn Künstliche Intelligenz über die heutige römisch-katholische Kirche und Papst Leo XIV. spricht, verwendet sie oft selbstverständlich etablierte Bezeichnungen. Doch wo verläuft die Grenze zwischen einer sprachlichen Gewohnheit der digitalisierten Welt und einem theologischen Urteil über Rechtmäßigkeit?
Das am 10. Oktober 2026 gestartete Projekt untersucht in zwei Strängen, wie KI-Modelle mit Gegenwartskirche und Tradition (wie Pius V. und der Hypothese einer Zäsur um 1962) umgehen. Das Ziel ist keine Glaubensentscheidung und kein kirchenrechtliches Urteil, sondern eine nüchterne, methodische Analyse der Frage: Warum formuliert die Maschine, wie sie formuliert? Einladung zum kritischen Nachdenken über digitale Autorität.
Gewissen, Wahrheit und Barmherzigkeit – was Papst Leo XIV. jetzt ins Zentrum rückt
Kirchenlage heute: Wahrheit, Gewissen und die Frage, welcher Kirche der Mensch begegnet
# Kirchenlage heute: Wahrheit, Gewissen und die Frage, welcher Kirche der Mensch begegnet
Die heutigen Nachrichten aus dem Vatikan berühren einen Punkt, der für mich immer wichtiger wird:
**Wie bleibt der Mensch der Wahrheit treu – und wie bleibt er dabei dem anderen Menschen zugewandt?**
Papst Leo XIV. hat in diesen Tagen mehrfach Themen angesprochen, die genau in diese Richtung weisen.
Bei der Generalaudienz zu *Gaudium et spes* sagte er, die Kirche müsse den Menschen helfen, auf die großen Fragen des Lebens zu schauen: auf Herkunft, Ziel, Liebe und Leid. Zugleich warnte er vor einer Welt, die vom Konsum, Leistungsdruck und der Manipulation von Informationen geprägt ist. Maßstab der Unterscheidung seien dabei das Wort Gottes und die Tradition der Kirche.
Das ist wichtig.
Denn damit wird deutlich:
Nicht das bloße Gefühl, …More
Na no na! Dem vermeintlich Obersten Hirten sei geschrieben, dass sich ein dem Glauben und Tradition der katholischen Kirche verbundener Gläubige mit Nichten fragt, was, besser wer die Quelle der Wahrheit ist und welcher Kirche er dabei begegnet, denn ihm ist gewiss, dass Gott die Quelle der Wahrheit, der Liebe, des Weges und Lebens und es die una sancta catholica et apostolica ecclesia ist, der er begegnet. Die weit dringendste Frage, die sich ein Katholik stellt, ist hingegen die Frage, welche Kirche der Papst anstrebt und begegnen möchte?
Christus aber ist beides: **Wahrheit und Liebe.** Christus ist im Dreisatz: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." Viel Worte ohne Jesus Christus als Mittelpunkt ist von Übel.
Das Gewissen ist nicht die Quelle der Wahrheit
(Beitrag nachträglich überarbeitet)
Wie wir Gottes Stimme suchen, unser Gewissen prüfen und Verantwortung übernehmen
Was ist das Gewissen?
Das Zweite Vatikanische Konzil beschreibt das Gewissen in Gaudium et spes 16 als die „verborgenste Mitte und das Heiligtum im Menschen“, wo der Mensch allein mit Gott ist und dessen Stimme in seinem Innersten hört.
Aber genau hier beginnt für mich die eigentliche Frage:
Wie finde ich Zugang zu diesem innersten Ort? Und wie erkenne ich, ob ich dort wirklich auf Gottes Stimme höre oder nur meine eigene Überzeugung bestätige?
Denn nicht alles, was ich innerlich wahrnehme, ist deshalb schon Gottes Stimme.
Und nicht jede Überzeugung ist schon Wahrheit.
Das Gewissen kann irren
Erziehung, Erfahrungen, Ängste, Verletzungen, Wünsche und Gruppendruck können unser Urteil beeinflussen.
Deshalb genügt es nicht zu sagen:
„Mein Gewissen sagt mir das.“
Ich muss weiterfragen:
Was ist wahr? Was ist gut? Was ist gerecht? …More
Wenn man das Gewissen als Götzen entthronen will, muss man zuerst bei den Dingen anfangen, die für den Götzen gesprochen haben:
- Am Anfang stand das Streben nach Freiheit, Freiheit vom Urteil der Öffentlichkeit, bisweilen auch vom Todesurteil, Freiheit von der zwingenden Schubladisierung in eine Kausalität, während mehrere Kausalitätsketten oder auch andere Herleitungen möglich sein sollten
- Danach kam die Nutzung dieses an sich gesunden Bestrebens durch die Schlange im Paradies, die Pharisäer, die Reformatoren, die Aufklärungsphilosophen, die Guillotine und die politische Linke
- Diese injizierten den Gedanken in vielvältiger Weise den Massen
- Die neuen Philosophen sind dagegen selten immun
- und schliesslich: Wir können und wollen es dem wahren Gott nicht verbieten, durch das Gewissen des Einzelnen zu ihm zu sprechen, also bleibt das Gewissen eine Erkenntnisquelle der Wahrheit.
Jedoch ist es nicht die einzige; genau wie es irrig ist, das Gewissen des Einzelnen als Erkenntnisquelle …More
Interessant und schön zum Stufengebet und Introitus: Stufenbet und Introitus
Das Gewissen ist nicht die Quelle der Wahrheit
Wie erkennen wir Gottes Stimme – und wie unterscheiden wir Wahrheit von Selbstbestätigung?
Wir sprechen häufig vom Gewissen. Wir berufen uns darauf, wenn wir eine Entscheidung treffen, wenn wir widersprechen oder wenn wir uns weigern, etwas mitzumachen.
Aber was ist das Gewissen eigentlich?
Das Zweite Vatikanische Konzil beschreibt es in Gaudium et spes 16 als die verborgenste Mitte und das Heiligtum des Menschen, in dem er allein vor Gott steht.
Das ist eine große Aussage.
Aber sie führt mich zu einer noch größeren Frage:
Wie findet der Mensch Zugang zu diesem innersten Ort? Und wie erkennt er, ob er dort tatsächlich auf Gottes Stimme hört oder nur seine eigenen Überzeugungen bestätigt?
Das Gewissen kann irren
Nicht alles, was ich tief in meinem Inneren empfinde, ist deshalb schon wahr.
Ich kann von etwas vollkommen überzeugt sein und mich trotzdem irren.
Meine Erziehung, meine Erfahrungen, meine Ängste, meine Verletzungen, meine Wünsche …More
Rosenkranz für die Ungeborenen: Gebet für das Leben am Bundeskanzleramt
Ein Gebet für die Ungeborenen, ihre Mütter und Väter und für die Umkehr der Herzen
Am Bundeskanzleramt wurde der Rosenkranz für die ungeborenen Kinder gebetet. Im Mittelpunkt standen die Verehrung der heiligen Fünf Wunden Jesu (rechte Hand, linke Hand, rechter Fuß, linker Fuß, rechte Seite), die Fürsprache Mariens, der Mutter Gottes, die Bitte um Schutz und Heilung für die Ungeborenen, um Vergebung und Umkehr sowie um die Befreiung von Todesangst und von Verführung zur Unreinheit. Gebetet wurde auch für die Seelen der Verstorbenen.
Zu Beginn des Livestreams (ca. 10 Minuten) laufen Lieder, die ich mit Suno (KI) erstellt habe. Die Musik ist KI-generiert; das anschließende Gebet spreche ich selbst. Was die Heilige Schrift sagt
Das Leben beginnt bei Gott:
„Denn du hast mein Inneres geschaffen, mich gewoben im Schoß meiner Mutter. […] Meine Glieder waren dir nicht verborgen, als ich gemacht wurde im Verborgenen.“ (Ps …More
Danke, herzliches vergelts Gott!
Gern drei Ave Maria für Sie!
GEWISSEN IST STÄRKER ALS GEWALT
P. Franz Reinisch – Schloßstraße Berlin:
Schau hin auf den Menschen
Berlin-Steglitz, Schloßstraße · 6. Oktober 2026
Auf meinem Schild steht ein einfacher Satz:
GEWISSEN IST STÄRKER ALS GEWALT
Warum gerade dieser Satz?
Weil Freiheit nicht dort beginnt, wo ich den anderen besiege. Sie beginnt dort, wo ein Mensch bereit ist, selbst zu prüfen, Verantwortung zu übernehmen und seinem gebildeten Gewissen zu folgen – ohne dabei die Würde des anderen preiszugeben.
Auf der Schloßstraße stehen Menschen mit unterschiedlichen Schildern, Erfahrungen und Überzeugungen. Gerade deshalb stellt sich für mich eine Frage, die tiefer reicht als der einzelne politische Streit:
Wie behandeln wir den Menschen, der anders denkt als wir?
Mein Leitgedanke lautet:
Schau hin.
Hör zu.
Prüfe.
Widersprich, wenn es notwendig ist.
Aber sieh im anderen weiterhin den Menschen.
P. FRANZ REINISCH – EIN ZEUGE DES GEWISSENS
P. Franz Reinisch (1903–1942) wurde in Feldkirch geboren, trat 1928 bei …More
Wahrheit, Gruppendruck und innerer Frieden
Gedanken aus dem Montagsgespräch am Brandenburger Tor
„Wir aber wollen, von der Liebe geleitet, die Wahrheit bezeugen.“ (Eph 4,15)
Beim Montagsgespräch am Brandenburger Tor ging es diesmal um eine Frage, die weit über Politik und Demonstrationen hinausgeht:
Was geschieht mit einem Menschen, wenn er in einer Gruppe etwas anderes denkt als die anderen?
Sage ich, was ich wirklich denke?
Schweige ich, weil ich dazugehören möchte?
Passe ich mich an?
Und was geschieht mit meinem Gewissen, wenn ich mich selbst dabei immer weiter übergehe?
Während des Gesprächs wurde mir deutlich: Diese Fragen betreffen nicht nur „die Gesellschaft“. Sie betreffen zuerst mich selbst.
Wenn der Mensch nur noch funktioniert
Ein Gedanke zog sich durch das gesamte Gespräch:
Wenn ich mich selbst verliere, funktioniere ich nur noch.
Wir können äußerlich vieles richtig machen. Wir können Regeln erfüllen, pünktlich sein, Erwartungen entsprechen, uns einer Gruppe anpassen und nach …More
ROSENKRANZ-GEBETSMARSCH – BERLIN
Beten. Bezeugen. Vertrauen. Berlin, 3. Oktober 2026
EIN MANN – BETEND AUF DEM WEG DURCH DIE STADT
Am 3. Oktober bin ich als Organisator und Veranstalter allein mit der Handykamera durch Berlin gegangen und habe den Rosenkranz gebetet. Dieser Livestream dokumentiert meinen Gebetsweg und mein persönliches Glaubenszeugnis im öffentlichen Raum.
Frauen und Männer waren eingeladen, den Weg von zu Hause aus im Gebet zu begleiten. Ihr Gebet trägt die Fürbitte mit – auch wenn sie nicht selbst auf der Straße mitgehen konnten.
Einer geht sichtbar durch die Stadt. Viele können ihn im Gebet begleiten. Gemeinsam stehen wir unter demselben Kreuz.
ROSENKRANZ IN DER HAND –
CHRISTUS IM HERZEN –
FRIEDEN FÜR DEUTSCHLAND
„Jesus, ich vertraue auf Dich.“
UNTER DEM SCHUTZ MARIENS
für Glaube – Familie – Frieden
Gebet für Frieden und Umkehr
Während des Gebetswegs wurde auch für Frieden im Herzen und in der Welt, für Umkehr und um Gottes Erbarmen gebetet. Der Rosenkranz und die …More
HIMMELWÄRTS – Abendgebet mit Pater Josef Kentenich
Ein Gebet in der Stille der Kirche
Manchmal braucht ein Gebet keine großen Worte.
In diesem Abendgebet bete ich mit den Worten aus „Himmelwärts“ von Pater Josef Kentenich. Entstanden sind diese Gebete während seiner Gefangenschaft im KZ Dachau in den Jahren 1941–1945.
Beim Beten in der Kirche spreche ich teilweise bewusst leise, um die Stille dieses Ortes zu bewahren.
Diese Stille trägt das Gebet.
„Himmelwärts“ lädt dazu ein, inmitten von Dunkelheit, Leid und Unsicherheit den Blick auf Gott zu richten – auf Hoffnung, Vertrauen, Maria und die persönliche Beziehung zu Christus. Du musst nichts sagen.
Du darfst einfach da sein.
Du darfst mitbeten.
Totus Tuus – Maria! Ein Wort aus der Heiligen Schrift
„Denn ich kenne wohl die Gedanken, die ich über euch denke – Spruch des HERRN –, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils; denn ich will euch Zukunft und Hoffnung geben.“
Jeremia 29,11
Dieser Vers steht im Zusammenhang mit dem …More
Rosenkranz für die Ungeborenen – Gebet um Gnade, Schutz und Versöhnung
Ein Gebet für das Leben
Das vorliegende Video zeigt eine christliche Gebetsgemeinschaft, die den Rosenkranz für die Ungeborenen betet. Im Mittelpunkt stehen das Gebet um Gottes Gnade, die Fürsprache der Gottesmutter Maria, die Bitte um Schutz des menschlichen Lebens sowie das Gebet um Versöhnung und Barmherzigkeit.
Die Teilnehmer wenden sich im Gebet an Gott, an Jesus Christus und an den Heiligen Geist und bitten zugleich um die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria. Auch für die armen Seelen im Fegefeuer wird gebetet.
Dieses Gebet versteht sich nicht als Verurteilung einzelner Menschen, sondern als Ausdruck christlicher Fürbitte: für das Leben, für Mütter und Familien, für ungeborene Kinder, für Menschen in Not und für alle, die Gottes Barmherzigkeit bedürfen.
„Noch ehe ich dich im Mutterleib formte …“
Die Heilige Schrift spricht an mehreren Stellen vom Menschen im Mutterleib.
Der Prophet Jeremia überliefert die …More
Steglitz im Brennpunkt
Dokumentation einer Bürger-Mahnwache vom 29.09.2026
Am 29. September 2026 fand auf der Berliner Schlossstraße in Steglitz eine öffentliche Kundgebung einer sich selbst als parteilos bezeichnenden Bürgerbewegung statt. Im Mittelpunkt der Beiträge standen unter anderem Bildung, innere Sicherheit, Medienberichterstattung, persönliche Verantwortung, Frieden und die Sorge um die Zukunft.
Der vorliegende Beitrag dokumentiert ausgewählte Inhalte des vorliegenden Audiomitschnitts und ordnet sie aus christlicher Sicht ein. Politische Aussagen aus Redebeiträgen und Liedern werden dabei als Aussagen der jeweiligen Sprecher beziehungsweise als satirische oder künstlerische Beiträge kenntlich gemacht. Sie werden nicht allein durch ihre Wiedergabe als erwiesene Tatsachen übernommen.
1. Das persönliche Zeugnis: „Ich lege die Waffe nieder“
Ein längerer gesprochener Abschnitt beschäftigt sich mit Verletzung, Widerspruch, Selbstbeherrschung und Vergebung.
Der Sprecher schildert …More
Frieden beginnt im Herzen
„Stopp. Atmen. Hören. Prüfen. Sprechen. Da bleiben.“
Montagsgespräch am Brandenburger Tor mit Uwe von der Friedensbewegung Berlin
Gast bei Klaus · Montagsgespräch · Sendung vom 28. September 2026
Wie kann ein Mensch innerlich Frieden bewahren, wenn die äußeren Umstände unruhig sind? Wie kann man bei sich bleiben, ohne andere Menschen abzuwerten oder sich von Konflikten mitreißen zu lassen? Und was bedeutet Gemeinschaft, wenn Menschen unterschiedliche Erfahrungen, Überzeugungen und Lebenswege haben?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich Uwe im Gespräch mit Klaus am Brandenburger Tor. Seine Ausführungen sind vor allem persönliche Gedanken, Erfahrungen und eine geistliche Selbstreflexion.
Ein Gedanke kehrt dabei immer wieder:
„Ich fange bei mir selber an.“
Nicht zuerst den anderen verändern wollen, sondern bei sich selbst beginnen: beim eigenen Gewissen, bei der eigenen Haltung und bei der persönlichen Beziehung zu Gott.
Der Mensch hat Würde, bevor er etwas leistet …More
Rosenkranz für die Ungeborenen – Gebet, Gewissen, Lebensschutz und Barmherzigkeit
Gebet vor dem Bundeskanzleramt in Berlin – Heilige Wunden Christi, Schmerzhaftes Geheimnis, Heiliger Josef und Angelus Ein Gebet für das ungeborene Leben, für Mütter und Väter, für Familien in schwierigen Situationen, für Menschen, die ein Kind verloren haben, und für alle, die um Heilung, Vergebung, Umkehr und Frieden bitten.
Der vorliegende Beitrag begleitet einen Gebets-Livestream, in dem der Rosenkranz für die Ungeborenen gebetet wird. Im Mittelpunkt stehen die Heiligen Wunden Christi, die fünf Schmerzhaften Geheimnisse des Rosenkranzes, Gebete für Eltern und Familien, ein Gebet zum heiligen Josef, der Angelus sowie ein Gebet für die Armen Seelen.
Es geht dabei nicht darum, einzelne Menschen anzuklagen oder zu verurteilen. Es geht um Fürbitte vor Gott. Warum für die Ungeborenen beten?
Das Christentum betrachtet den Menschen als Geschöpf Gottes und spricht jedem menschlichen Leben eine unverfügbare …More
Gebet zum Heiligsten Herzen Jesu
Litanei, Betrachtung der Wunden Christi und Gebet mit Maria
Livestream vom 27. September 2026, 11:48 Uhr
In diesem Beitrag wird ein Ausschnitt aus einem persönlichen Gebets-Livestream dokumentiert. Im Mittelpunkt stehen die Litanei zum Heiligsten Herzen Jesu, die Betrachtung der Wunden unseres Herrn Jesus Christus, das Schmerzhafte und Unbefleckte Herz Mariens sowie der Angelus.
Das Gebet möchte nicht gegen irgendeinen Menschen gerichtet sein. Es geht um Christus, um sein Kreuz, seine Barmherzigkeit und um die persönliche Hinwendung zu Gott.
„Jesus, sanft und demütig von Herzen, bilde unser Herz nach Deinem Herzen.“
Diese Bitte aus der Litanei verweist unmittelbar auf die Worte Jesu:
„Lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig.“
(Mt 11,29)
Das Heiligste Herz Jesu – die Liebe Gottes
Das Heiligste Herz Jesu ist für die katholische Spiritualität kein bloßes gefühlsmäßiges Symbol. Es verweist auf die Person Jesu Christi und auf seine …More
Wenn die Menge entscheidet
Von Amos über die Passion Jesu bis zur Frage des persönlichen Gewissens
Eine biblisch-katholische Betrachtung zu Recht, „Durchschnittsmenge“ und Gewissensentscheidung
Eine Untersuchung zum Begriff „Durchschnitts-“ hat mich zu einer Frage geführt, die weit über einen einzelnen juristischen Begriff hinausreicht:
Was geschieht, wenn nicht mehr der einzelne Mensch und sein Gewissen den Maßstab bilden, sondern das Urteil der Mehrheit zum Maßstab wird?
Dabei geht es mir ausdrücklich nicht darum, eine bestimmte Person oder Institution zu verurteilen. Ich möchte vielmehr eine Verbindung zur Heiligen Schrift und zur katholischen Lehre herstellen und prüfen, welche Fragen sich daraus ergeben.
1. Amos: Wenn der Maßstab selbst verändert wird
Beim Propheten Amos begegnet uns eine bemerkenswerte Kritik an einer Gesellschaft, in der das Problem nicht erst bei einem einzelnen Urteil beginnt.
Amos sagt:
„Weh denen, die das Recht in bitteren Wermut verwandeln und die Gerechtigkeit …More