"Geboren im kommunistischen Nordvietnam, begab sich unser Autor auf die Suche nach den Ursprüngen menschlicher Freiheit. Seine Reise führte ihn nicht nur nach Europa, sondern zur Erkenntnis: Ohne das jüdisch-christliche Fundament gibt es keine dauerhaft freie Ordnung."
Eine Mutter steht unter Verdacht, ihre drei kleinen Kinder ermordet zu haben. Die Verteidigung plädierte auf Schuldunfähigkeit – elf der zwölf Geschworenen folgten dem. Die Empörung ist groß. Bei der Betrachtung dieses Falls zieht Sebastian Ostritsch einen mittelalterlichen Gelehrten zu Rate.
Ein Teil von Österreichs Regierung will das Beten vor Abtreibungskliniken unter Strafe stellen. Jetzt ruft Gerhard Ludwig Kardinal Müller alle Lebensschützer auf, am Samstag beim Wiener Marsch fürs Leben die Stimme gegen dieses Unrecht zu erheben. Corrigenda liegt seine Botschaft exklusiv vor.
Wohlfühlen statt Buße, falsche Toleranz, statt Sünden klar zu benennen: Um ja nicht anzuecken, tut die Katholische Kirche in Deutschland so, als sei „alles Banane“, alles in Ordnung. Warum der Versuch, allen zu gefallen, gescheitert ist – und was jetzt passieren sollte.
Es gibt Sternstunden der Theologie. Und es gibt Geisterstunden. Eine solche ist angebrochen, wenn ein Dominikanerpater den hl. Franziskus zum Biozentristen macht, der nichts einwenden würde, wenn ein Wolf ab und an mal einen Menschen frisst.
So entsteht eine neue Religionsgemeinschaft, die mit der Katholischen Kirche keine Gemeinschaft besitzt. Es gibt zu verirrten Gemeinschaften keine Ökumene. Die Ökumene ist ein innerkatholisches Lebenselixier!
Das Schöne am Unternehmertum: Außer dem lieben Gott keinen Herrn über sich zu haben. Das sagt der Multimillionär und Katholik Peter Löw. Im großen Interview spricht er über Geld und Glauben, die Lage Deutschlands, wie man den richtigen Ehepartner findet und eine gute Beziehung führt.
Herr Professor Löw, Sie unterstützen Familien in Ihrer Gemeinde, die ihre Kinder taufen lassen, mit 500 Euro. Was wollen Sie damit bezwecken? Man muss schauen, wo die Geschichte herkommt: Ich war vor einigen Wochen auf einer Veranstaltung, auf der auch ein Pfarrgemeinderat aus Starnberg dabei war. Nach dem dritten Bier erzählte er mir, dass es in diesem Jahr so wenige Taufen gebe. Ich fragte ihn, woher das komme. Zum einen seien weniger Menschen konfessionell gebunden. Zum anderen gebe es aber auch solche, die vielleicht nicht sonderlich aktiv im Glauben seien, aber ihre Kinder schon taufen lassen würden. Bloß scheuten sie den Aufwand drumherum, also das Fest, viele Gäste einladen, was Gutes zum Anziehen … Und da habe ich gesagt: Das ist doch schade für die Kinder, denn für die wäre es ja gut, wenn sie getauft sind. Als startete ich diese kleine Aktion, um den Menschen einen kleinen Schubser zu geben.
Eine CDU-Bürgermeisterin wettert gegen den Marsch für das Leben. Ein Parteikollege widerspricht vehement. Der Landesverband schweigt. Überlässt die CDU den Lebensschutz jetzt der AfD?
Als klar war, dass die radikale Linke die Berliner Wahl gewonnen hat, war mein erster Gedanke: Oh Gott, jetzt wird Berlin noch hässlicher! Schönheit war für mich nie eine Nebensache. Ich bin in Jugoslawien aufgewachsen, ich kenne den Sozialismus also nicht nur aus Seminaren.
Die US-Philosophin Judith Butler begründete nicht nur die Gender-Studien, sondern erfand ein gedankliches Paralleluniversum, das eine pure Auflehnung gegen die uns gegebene Welt ist. Obwohl alles andere als harmlos, hat die Gender-Ideologie parteiübergreifend Eingang in die Politik gefunden.
Butlers wichtigster Satz in einem Interview: "Ja, meine Bücher und Theorien sind unter einander widersprüchlich." Stimmt. Nur eine kranke Gesellschaft gibt einer solchen Frau einen Lehrstuhl.
Den Römern genügte es oft nicht, einen unliebsamen Kaiser nur umzubringen. Es musste auch jede Erinnerung an ihn getilgt werden. „Damnatio memoriae“ nannte man diese Methode, die heute in der Katholischen Kirche wieder en vogue ist: Beim Umgang mit der „Alten Messe“.
@Marina WeissDer Beitrag bringt es auf den Punkt, alles was noch an die Traditions-Messe und Kirche erinnert, muss getilgt werden ... ! Dass fängt bei dem Altar, Tabernakel, Gebeten und Liedern an und endet an der pro-fanen Kirchensprache ! Das Konzil hat diese Geister gerufen und alle folgen ihm, ob Bischof, Kardinal, oder die Krchenspitze ! Das Gräuel in der Kirche nimmt immer mehr an Fahrt auf und liebt das Heidnische und die Fremd- religionen . Wer nicht den Glauben der Väter pflegt, ist bald nicht mehr ka- tholisch ... !
Anderthalb Jahre nach seinem Amtsantritt fragen sich nicht wenige Katholiken, was Papst Leo XIV. eigentlich mit der Kirche vorhat. Schon gibt es die ersten langen Gesichter. Der Papst steht nicht unter Zeitdruck, wohl aber sollte seine Stimme vernehmbar sein.
Manifestation : To whom it may concern Die Katholische Kirche ist im Eigentum von Jesus Christus. Ihre Lehre, Aufträge und Sakramente sind göttlicher Natur und unabänderlich. Im Krönungseid geloben die Päpste, Lehre, Aufträge und Sakramente, wie göttliche Aufträge des Himmels zu hüten. Jeder Verstoss gegen die Reinheit des orthodoxen Glaubens, wird mit dem Ausschluss bestraft. Der Heilige Geist schuf als Beistand, die erforderlichen Bestimmungen. Papst Paul IV. promulgierte am 15.2.1559 sein Bulle «Cum ex apostolatus officio» um die Kirche von den «Füchsen» zu schützen. Er bestimmte in § 6: «Prälaten und Bischöfe, die offenkundig vom katholischen Glauben abgefallen sind, verlieren automatisch alle Autorität und jedes Amt. Ihre Erhebung ist nichtig und kann in keiner Weise gültig gemacht werden». Der hl. Papst Pius V. promulgierte am 17.7.1570 die Bulle «Quo primum» und legte das Missale Romanum, für alle Zeiten fest. Papst Clemens XII. promulgierte 21 Jahre nach der Gründung der …More
Sie sieht sich als Opfer einer Fake-News-Kampagne: Frauke Brosius-Gersdorf arbeitet in einem Buch ihre gescheiterte Wahl zur Verfassungsrichterin auf. Unser Redakteur hat es gelesen und die Buchpremiere in Berlin besucht.
Dass Frauke Brosius-Gersdorfs Hinweis, ein abstammungsbezogener Volksbegriff sei nicht „verfassungswidrig“, medial als Sensation behandelt wird, erstaunt. Tatsächlich ist dies fachlich eine Selbstverständlichkeit. Die Väter und Mütter des Grundgesetzes vertraten durchweg einen ethnischen Volksbegriff. Dieser war nicht nur bis 1999/2000 geltendes Recht, sondern wirkt bis heute fort: Elemente des „ius soli“ ergänzen das weiterhin maßgebliche „ius sanguinis“ (Abstammungsprinzip).
Der zentrale Vorwurf gegen Brosius-Gersdorf bleibt richtig. Mit ihr wäre eine Juristin ins höchste deutsche Gericht eingezogen, die offen dafür ist, den Schutz ungeborenen Lebens weiter aufzuweichen.
Kurz vor Mitternacht beten die Prostituierten Die Hilfsorganisation „Samaritan’s Purse“ unterstützt Frauen beim Ausstieg aus der Prostitution. Woche für Woche gehen die Mitarbeiterinnen auf den Straßenstrich in der Berliner Kurfürstenstraße und bieten den Frauen Hilfe an.
Albert Camus gilt der Öffentlichkeit als sympathischer Existenzialist und philosophischer Menschenfreund. Die Abgründe seines Denkens bleiben unter dem Radar. Bekannt ist bestenfalls die halbe Wahrheit über einen komplexen Schriftsteller. Dessen politische Schriften zeigen einen anderen Camus.
Wie gebaut wird, hat Einfluss auf das Leben. Und wie gebaut wird, hat auch weltanschauliche Gründe. Daher lohnt ein Blick auf das sozialistische Bauprinzip. Noch mehr aber auf ihr christliches Gegenstück, das der menschlichen Natur entspricht und Leben fördert, das über sich selbst hinausgeht.
Es gibt Wörter, die in einer Kultur außer Gebrauch kommen, weil sie etwas bezeichnen, das sie nicht mehr sehen will. „Buße“ ist ein solches Wort. Der moderne Mensch kennt Irrtümer, aber keine Sünde. Was, wenn Deutschlands tiefste Krise nicht politisch, sondern geistlich ist?
"Terres des Femmes weist zugleich darauf hin, dass Zwangsverheiratung nicht als Problem einer einzelnen Religion verstanden werden sollte. Die Frauenrechtsorganisation sieht die Ursachen vor allem in patriarchalen Familienstrukturen, traditionellen Geschlechterrollen und Vorstellungen von Familienehre; in vielen Ländern spiele zudem Armut eine Rolle. Allerdings zeigen die verfügbaren Daten eine deutliche Verbindung zu muslimisch geprägten Herkunftsmilieus. In einer vom Bundesfamilienministerium beauftragten Untersuchung entfielen bei den Fällen, in denen Angaben zur Religion der Eltern vorlagen, 83 Prozent auf den Islam. Häufigstes Herkunftsland der Eltern war mit 44 Prozent die Türkei; es folgten Serbien einschließlich Kosovo und Montenegro, Irak und Afghanistan mit jeweils sechs bis neun Prozent."
Die Mächtigen reagieren dieser Tage auf die Kritischen mit Ausschlussverfahren und Exkommunikationen. Ob die Protestaktionen wirkungsvoll, klug oder anmaßend sind, darüber mag man streiten. Über den Zwang aber, in die falsche Richtung mitzulaufen, wird die Geschichte richten.
Das Erzbistum Hamburg hält an seinen kirchlichen Schulen stur an einem Konzept zur sexuellen Bildung fest, das die christlich-katholische Lehre über den Menschen verletzt. Ein Elternnetzwerk wandte sich hilfesuchend an Rom. Nun hat die zuständige vatikanische Behörde das bestätigt, was immer katholisch war.
Es gibt eine Sorte Empathie, die kommt im Namen der Schwachen daher, spricht von Schutz und Verletzlichkeit – und hinterlässt oft Menschen, die für eine höhere moralische Sache benutzt wurden. Der Skandal um die Berliner Volksbühne und ihr Apartheids-Schwimmbad ist dafür fast schon zu perfekt.