[DE↓] The Foreigner as Curse: A Holistic Reading of the Old Testament on Migration
Oh but that didn't stop the usual suspects from giving the worst possible takes imaginable. Mainstream media predictably framed the event as a "humanitarian crisis"; news coverage was focused on the viewpoints of the migrants—their opinions, their needs, their desires; I did not see a single interview with Ceutans seeing how they felt about 50,000 Moroccans suddenly converging on their city.
The pope and various Catholic prelates also chimed in about the incident; these comments were universally about the humanitarian needs of the migrants, the justice due the migrants, the human dignity of the migrants; nobody spoke of the rights of Spaniards to possess their own territory in peace without having to accomodate hordes of impoverished foreigners. ...
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Deutsches Abstract des Artikels „The Foreigner as Curse: A Holistic Reading“
Der Artikel untersucht die biblische Sicht auf Fremde und Einwanderung und setzt sich insbesondere mit der Auffassung auseinander, die Heilige Schrift vertrete durchgehend eine positive Haltung gegenüber Fremden. Der Autor argumentiert, dass eine solche Sichtweise nur durch eine selektive Auswahl einzelner Bibelstellen zustande komme.
Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass viele moderne christliche Stellungnahmen vor allem jene Stellen hervorheben, die Gastfreundschaft, Barmherzigkeit und den Schutz von Fremden betonen. Der Autor möchte dagegen eine „ganzheitliche“ Betrachtung der biblischen Texte vorlegen.
Dabei verweist er auf zahlreiche alttestamentliche Passagen, in denen fremde Völker als Gefahr, Gericht oder Strafe dargestellt werden. Insbesondere in den Büchern Deuteronomium, Richter, Könige, Esra und Nehemia würden Fremdherrschaft, kulturelle Vermischung und religiöse Beeinflussung durch fremde Gruppen als Konsequenzen des Abfalls Israels von Gott beschrieben.
Der Artikel unterscheidet zwischen einzelnen Fremden, die sich dem Volk Gottes anschließen und dessen Glauben annehmen, und größeren fremden Bevölkerungsgruppen, die als Träger fremder religiöser und kultureller Einflüsse auftreten. Während die Bibel erstere teilweise positiv darstelle, würden letztere häufig mit Bedrohung, Identitätsverlust und göttlichem Gericht verbunden.
Besonderes Gewicht legt der Autor auf die Vorstellung, dass die Zugehörigkeit zum Gottesvolk stets an die Annahme der göttlichen Ordnung gebunden gewesen sei. Fremde seien in Israel willkommen gewesen, sofern sie sich dieser Ordnung unterstellten; eine multikulturelle Gesellschaft im modernen Sinn finde der Autor dagegen nicht in der biblischen Überlieferung.
Im weiteren Verlauf wird argumentiert, dass die neutestamentliche Ausweitung des Gottesvolkes auf alle Nationen diese Grundprinzipien nicht aufgehoben habe. Zwar seien nun Menschen aller Völker zur Kirche berufen, doch geschehe dies durch die Eingliederung in die Kirche und nicht durch die Anerkennung gleichrangiger religiöser und kultureller Systeme.
Der Autor kritisiert schließlich moderne kirchliche und politische Deutungen, die seiner Auffassung nach biblische Aussagen über Fremde einseitig zugunsten gegenwärtiger Einwanderungs- und Integrationskonzepte verwenden. Sein Anliegen besteht darin, die positiven und negativen Aussagen der Schrift über Fremde gemeinsam zu betrachten und daraus eine umfassendere Sicht der biblischen Lehre abzuleiten.
Zusammenfassend vertritt der Artikel die These, dass die Bibel Fremde weder pauschal begrüßt noch pauschal ablehnt, sondern ihre Aufnahme stets im Zusammenhang mit religiöser Treue, gesellschaftlicher Ordnung und dem Schutz der Identität des Gottesvolkes beurteilt.