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Our Lady of Pontmain & Our Lady of Absam- January 17th, 2026 | No Greater Delight
No Greater Delight is a daily Marian podcast meant to start the day with a Marian touch. After examining the Marian feasts celebrated throughout the world on a given day, Fr. Nate offers a brief reflection to help make our love for Our Lady concrete in daily living. The title "No Greater Delight" is inspired by a homily of Saint Bernard of Clairvaux, wherein he expresses his joy in preaching about the Virgin Mother, even though he acknowledges the challenge of adequately praising her. Mary's greatness is beyond words. 0:00 Feasts of Mary Today 04:33 The Imitation of Mary WhatsApp Channel: Catholic Voice Links: catholicvoice | Instagram, Facebook | Linktree

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Das Absamer Gnadenbild
Johann Bucher, der Bruder Rosinas, erzählt, was sich anno 1797 in seinem Vaterhaus zugetragen hat. Im Alter von 76 Jahren schrieb er im Beisein zweier Zeugen: "Am 17. Jänner 1797 nähte nachmittags meine Schwester, ein bereits gewachsenes Mädchen (Anm.: 18 Jahre alt) mit Namen Rosina im Zimmer zu ebener Erde am Tische dem Fenster gegenüber. Da sah sie auf einmal - zwischen 3 und 4 Uhr (Anm.: nachmittags) - was man bis dahin nie gesehen, an einer Fensterscheibe des inneren Fensters ein Bildnis der Gottesmutter gezeichnet. Sie rief der Mutter, welche ebenfalls anwesend, aber an einem anderen Orte des Zimmers war. Die Mutter eilte herbei und erschrak anfangs nicht wenig, als sie das Bild der heiligen Jungfrau sah, indem sie auf den Gedanken kam, es möchte dem Vater oder mir im Salzberge wo wir arbeiteten, ein Unglück begegnet sein. Sie sagte daher zur Schwester Rosina, wir sollen etwas beten; was auch geschah. Nach verrichtetem Gebete wischte die Mutter das Bild mit einem Tuche weg, denn es war nur angeloffen; aber sieh, kaum weggewischt, steht es wieder da wie zuvor. Die Erscheinung des Bildes erfolgte am Dienstage, und am Donnerstage drauf kamen der Vater und ich ganz wohl vom Berge nach Haus. Mit Staunen und Freude sahen wir, was inzwischen vorgefallen war. Ich war am 17. Jänner 1797 im 16. Jahre und habe alles, was sich begeben, wohl in meinem Gedächtnis behalten."
(Das Original dieser Aufzeichnung befindet sich im Privatbesitz. Es wurde gekürzt aus dem Pfarrblatt 1955 Nr. 2 übernommen.)
Wissenschafter der Universität Innsbruck, wie der Mathematiker Franz von Zollinger, der Chemieprofessor Dr. Schöpfer, Freskenmaler Josef Schöpf aus Telfs, die beiden Glasermeister Schwänninger und Appeller prüften das Bild im Beisein von Vertretern kirchlicher und weltlicher Behörden. Das gläubige Volk von Absam und weiten Teilen Tirols ließ sich nicht beirren. "Wo der Sohn ist, da muß auch die Mutter sein!" Mit diesen Worten trug die Bevölkerung unter feierlichem Geläute aller Glocken des Ortes am 24. Juni 1797 in einer Prozession das Gnadenbild in die Dorfkirche.

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Wallfahrt zur Marienbasilika Absam