Zeugnis von David Buggi
„Habt Vertrauen, Ich bin es; fürchtet euch nicht! Petrus erwiderte ihm und sagte: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme! Jesus sagte: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und kam über das Wasser zu Jesus.“ (Mt 14,27-29) Als Kommentar will ich das Zeugnis von Davide Buggi mit euch teilen, der mit gerade erst 17 Jahren in Ruf der Heiligkeit gestorben ist. Vielen Jugendlichen spendete er vom Sterbebett aus Trost und Zuversicht. Davide Buggi wurde am 6. November 1999 in Rom geboren. Er wuchs als ganz normaler, jedoch etwas rebellischer Junge heran. Davide war für sein Alter sehr klug und fand Gefallen am Sport. Mit 16 Jahre bemerkte er schreckliche Schmerzen im Bein. Obwohl die Familie dafür betete, es möge ein harmloses Hämatom sein, lautete die grausame Diagnose: Tumor. Alle waren darüber geschockt und beteten nun darum, dass es ein gutartiger Tumor sein möge. Doch es kam schon wieder anders. Es war ein bösartiger Tumor. Nun betete darum, dass der Tumor nicht gestreut haben möge. Doch die Ärzte bestätigen die Streuung im Körper. Davide war am Boden zerstört und klagte bitter: „Ich komme fast mit Zorn zu Gott und frage ihn, warum man für etwas betet und Er dann aber genau das Gegenteil zulässt. Warum willst Du mir nicht helfen? Warum all das? Was hilft es zu beten, wenn genau das Gegenteil von dem eintrifft, wofür man gebetet hat?“ Sein Seelenführer, Don Pierangelo Pedretti, riet ihm, er möge seine ganze Krankheit Gott anvertrauen. Im Krankenhaus fand er in seinem Nachtkästchen einen Rosenkranz. Er nahm ihn und begann, so gut er es konnte, ihn zu beten. David war bisher das Rosenkranzgebet nicht gewohnt. Doch während des Betens wurde er von seiner Angst befreit und verspürte einen tiefen Frieden. Von nun an opferte er seine Schmerzen für die Jugendlichen auf, damit sie wieder zu Gott zurückfinden. Ein Jahr litt er an Krebs. Doch statt zu jammern war es nun er, der vom Sterbebett aus Trost und Zuversicht vielen Jugendlichen spendete. Er sprach und betete mit ihnen. Der 17-jährige bekannte, dass das letzte Jahr seines Lebens das Schönste war, das er je hatte. Er begründete es damit, dass er mit der Annahme des Leidens, so sehr die Nähe Gottes gespürt habe, wie nie zuvor in seinem Leben. Allen Leidenden erklärte er: „Der Herr bittet dich nie um ein Opfer, ohne es dir hundertfach zurückzugeben.“ Zu seinen letzten Worten gehört: „Ich bin bereit, ich habe die Hand Jesu gespürt, ich weiß, dass er kommt, um mich zu holen!“. (kathnet 24.07.2026)